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Verringerung der französischen Vermögensteuer

Mai 20, 2008 | COFFRA News, DiagnosticNews

Investieren in Kleinunternehmen

 

 

Die antiökonomische und nur noch aus politischen Gründen weiter bestehende Vermögensteuer (ISF) kann in Zukunft von den ca. 500.000 betroffenen Steuerpflichtigen reduziert werden. Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen („petites et moyennes entreprises“ – „PME“) sollen direkt von der ISF-Schuld abgesetzt werden können. Die Europäische Kommission hat in der Zwischenzeit ihre Zustimmung zu diesem Vorhaben erteilt und betrachtet die vorgesehene Maßnahme nicht als eine Subvention des französischen Staates zugunsten der betroffenen Unternehmen, sondern als eine Direktinvestition des Steuerpflichtigen. Der neuen Steuerreduzierung bei der ISF steht also nichts mehr im Wege.

 

Die Reduzierung der Vermögensteuerschuld wird in zwei unterschiedlichen Investitionsmodalitäten angeboten: durch Kauf von Anteilen an Spezialfonds (FIP oder FCPI) oder durch Direktinvestitionen, über eine Holding, bei dem betroffenen Unternehmen.

 

Die Maximalsteuerersparnis ist in beiden Formen verschieden: bei den in Spezialfonds eingezahlten Beträgen beläuft sie sich maximal auf 20.0000 €, bei den Direktinvestitionen liegt der absetzbare Höchstbetrag bei 50.000 €. Eine Kumulierung der beiden Investitionsvarianten ist möglich, wobei jedoch die Steuerreduzierung insgesamt auf 50.000 € begrenzt ist.

 

Die obige Maßnahme wird neben der bereits bestehenden Beschränkung der steuerlichen Gesamtbelastung („bouclier fiscal“) auf maximal 50 % des Jahreseinkommen zu einem weiteren, nicht unerheblichen Rückgang der Vermögensteuer führen.

 

Die Regierung verspricht sich außer der Einlösung eines Wahlversprechens insbesondere auch eine zusätzliche positive Auswirkung auf die Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen. Laut Berechnungen der Europäischen Kommission soll sich der Ausfall an Vermögensteuer auf 445 Mio. € belaufen, bei gleichzeitiger Zuführung von 635 Mio. € an die PME.

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