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Neue Abgabe für den Abschlussprüfer

Feb 14, 2008 | Bilanzrecht, COFFRA News, DiagnosticNews

Finanzierung der neuen Kontrollinstanzen des Berufsstandes

Ab 2008 müssen die französischen Wirtschaftsprüfer für eine weitere Kontrollinstanz bezahlen. 2003 hatte der Gesetzgeber den „Haut Conseil du Commissariat aux Comptes“ (H3C) ins Leben gerufen. Dieses Gremium, welches direkt dem Justizminister untersteht, kontrolliert die Abschlussprüfer in letzter Instanz. Damit ergänzt es die seit langem bestehende „Selbstüberwachung“ („Peer Review“) der Abschlussprüfer- und Wirtschaftsprüferkammer („Compagnie des Commissaires aux Comptes“ und „Ordre des Experts-Comptables“).

Das Hauptaugenmerk des H3C liegt in der Kontrolle der Abschlussprüfer, die börsennotierte Unternehmen prüfen. Es kann Disziplinarverfahren einleiten und durchführen. Um die Unabhängigkeit gegenüber dem Berufsstand zu gewährleisten, wurde der H3C bisher aus dem Etat des Justizministeriums finanziert. Dies soll sich nun ändern.

Ab 2008 muss für jeden erstellten Abschlussprüferbericht eine Abgabe entrichtet werden. Diese beträgt im Regelfall 20 D, für Prüfungsberichte von börsennotierten Gesellschaften hingegen bis zu 1.000 D. Jeder eingetragene Abschlussprüfer, ob natürliche oder juristische Person, muss darüber hinaus eine weitere jährliche Abgabe von 10 D zahlen.

Die Finanzierung der Kontrolle des Berufsstandes

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