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Die Verbesserung der französischen Zahlungsziele kam 2011 zum Stillstand

Mrz 26, 2013 | Aktuell

Kleinstunternehmen sind die Notleidenden

Die französischen Unternehmen gehörten lange Zeit zu den schlechten Rechnungszahlern. Man finanzierte sich auf dem Rücken seines Vorlieferanten. Und da Verspätungszinsen nicht üblich waen, Skonti für sofortige Zahlung nur selten genutzt wurden, galt dieser Kredit als die billigste Finanzierungsart.

Durch das Modernisierungsgesetz der Wirtschaft („LME“), das strikte Zahlungsziele und bei Nichterfüllung hohe Verzugszinsen einführte – inwieweit die Letzteren auch tatsächlich eingefordert, bzw. gezahlt wurden, steht auf einem anderen Blatt –, haben sich die Zahlungsweisen signifikant verbessert. So hat sich zwischen 2008 bis 2011 (nur soweit liegen offizielle Zahlen vor), die durchschnittliche Zahlungsfrist von 56,9 auf 53,3 Tage verringert, wobei in 2011 jedoch nur noch eine geringfügige Verbesserung eintrat.

Aus einem Bericht der Banque de France zu den Zahlungsbedingungen geht hervor, dass bei Einhaltung der gesetzlichen Zahlungsziele für die Kleinstunternehmen („PME“, unter 50 Mitarbeiter) zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 13,4 Mrd. € hätten gebildet werden können, aber jedes dritte Unternehmen habe in 2011 die obligatorischen Vorschriften nicht eingehalten. Gemäß der obigen Untersuchung besaßen die Unternehmen, die ihre Lieferanten erst nach 60 Tagen bezahlten, 58% der analysierten Handelsforderungen. Hier liegt eine Zeitbombe, die bei einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage und einer Fortdauer der restriktiven Kreditvergabe zur Explosion führen kann.

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