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Die Frauenquote in den französischen CAC-Aufsichtsräten steigt weiter an

Okt 27, 2014 | Aktuell

Der gesetzliche Zwang als Erfolgsfaktor

Der Frauenanteil in den Verwaltungsräten der 40 größten börsennotierten Unternehmen Frankreichs ist in 2013 um 30% angestiegen. Er liegt nunmehr (2014) bei ca. 30% in diesem Gremium, nachdem – laut einer Studie des Personalberaters Russell Reynolds – in 2006 eine Frauenquote von nur 8% zu verzeichnen war.

Dieser Erfolg ist sicherlich auf das Gesetz „Copé-Zimmermann“ aus dem Jahre 2011 zurückzuführen. Es verpflichtet die börsennotierten Unternehmen, progressiv ihre Kontrollräte mit Frauen zu besetzen. Als Endziel wird ein Frauenanteil von 40% für 2017 gefordert, wobei als Zwischenetappe für 2014 eine Quote von 20% vorhergesehen ist. Im Falle der Nichteinhaltung des Gesetzes ist die Ernennung von neuen Verwaltungsräten, die nicht mit der neuen Parität übereinstimmen, nichtig und darüber hinaus die Zahlung  von Sitzungsgeldern verboten.

Frankreich gehört damit zu den Spitzenreitern der umgesetzten Frauenquote in den Verwaltungsräten. Übertroffen wird es nur von Norwegen (36%).

Bei den vom Börsenindex SBF gelisteten Unternehmen – hier werden insgesamt 120 Unternehmen geführt, wird die Zielgröße von 40% bereits von mehreren Gesellschaften erreicht. Hierzu gehören z.B. so bekannte Unternehmen wie die Hotelgruppe Accor, der Elektrokonzern Legrand, Publicis, Peugeot, Areva. In der Königsliga, dem CAC 40, sind bei der Orange-Gruppe 33% der Verwaltungsratsmitglieder Frauen.

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