Angabepflichten in den Sozialversicherungserklärungen

Wie wir bereits ausführlich in unserer letzten DiagnosticNews-Ausgabe vom Januar 2013 berichteten, haben die Unternehmen auf die in 2013 ausbezahlten Gehälter, die die 2,5-fache „SMIC”-Grenze (Mindestlohn) nicht überschreiten, einen Steuerkreditanspruch von 4%. Die auf dieser Grundlage errechneten Beträge können in 2014 in Anrechnung auf die Körperschaftsteuerschuld oder als eine Steuerforderung gegenüber der Finanzverwaltung, die spätestens nach drei Jahren auszuzahlen ist, geltend gemacht werden.

Für kleinere Unternehmen mit einem Höchstjahresumsatz von 50 Mio. € und weniger als 250 Beschäftigten ist eine Sofortauszahlung in 2014 vorgesehen. Die Größenkriterien sind auf Gruppenebene, also unter Einbeziehung des gesamten, auch ausländischen Konsolidierungskreises, zu würdigen.
Um den Steuerkredit zu begründen, sind während des gesamten Kalenderjahres 2013 in den laufenden Sozialversicherungserklärungen monatlich oder quartalsmäßig, die begünstigten Gehaltszahlungen in einer hierzu vorgesehenen Spalte anzugeben.

Darüber hinaus ist die Anzahl der Arbeitnehmer, die unter die 2,5-fache Mindestlohngrenze fallen, mitzuteilen. Die vom Arbeitgeber diesbezüglich zu zahlenden Abgaben und andere Belastungen sind dabei nicht zu vermerken. Weitere Einzelheiten und noch detailliertere Angabepflichten werden durch das von der Finanzverwaltung angekündigte Erklärungsschreiben gegeben. Die nächste Sozialversicherungserklärung, die nach der Januar-Deklaration abgegeben wird, ist entsprechend zu berichtigen.