Category Archives: Wirtschaftsprüfer

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Übertragung von Gesellschafteranteilen

Das französische Zivilrecht sieht vor, dass eine Forderungsabtretung nur dann rechtskräftig erfolgt und gegenüber dem Schuldner geltend gemacht werden kann, wenn sie diesem durch einen Gerichtsvollzieher angezeigt oder von ihm vertraglich akzeptiert wurde. Mehr zu Coffra: www.coffra.de DiagnosticNews kostenlos bestellen: www.coffra.com/GoAd Die Einhaltung dieser Formalitäten ist sowohl für die Abtretung von Forderungen als auch von Gesellschaftsanteilen erforderlich, um den Anspruch hier Weiterlesen...
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Quellenbesteuerung von Dividenden

Die französische „Abgeltungsteuer“ als Wahlrecht Das Jahressteuergesetz („Loi de Finances“) 2008 sieht vor, dass Dividendeneinkünfte von natürlichen Personen, wie dies bereits für Zinserträge geschieht, direkt von dem auszahlenden Unternehmen versteuert werden. Hierzu bedarf es jedoch der Zustimmung des Begünstigten. Der zu berücksichtigende Quellensteuersatz soll sich auf 18% der Bruttodividende belaufen. Bisher wurden die Dividenden, nachdem sowohl das Steuergutschriftensystem („avoir fiscal“) hier Weiterlesen...
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Vorsicht bei interner Umstrukturierung

Verfall der steuerlichen Verlustvorträge Seit einigen Jahren können steuerliche Verlustvorträge zeitlich unbegrenzt vorgetragen werden. Eine Einschränkung dieses Grundsatzes erfolgt jedoch, wenn das die Verlustvorträge besitzende Unternehmen seine bisherige Geschäftstätigkeit grundlegend ändert. Die aus der alten Aktivität stammenden Verluste können dann nicht mehr mit den Gewinnen, die aus der neuen Geschäftstätigkeit resultieren, verrechnet werden. Es ist deshalb wichtig zu wissen, ab hier Weiterlesen...
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„Spritfresser“ werden zur Kasse gebeten

Neue „Öko-Steuer“ ab 1. Januar 2008 beim Kauf von Pkws Die französische Regierung möchte Pkws mit hohem CO2-Ausstoß steuerlich stärker belangen, wogegen schadstoffarme Fahrzeuge im Gegenzug zukünftig gefördert werden. Nachdem bereits die Pkw-Steuer für Unternehmen „Taxe sur les Véhicules des Sociétés“ (TVS) größtenteils vom CO2-Ausstoß des Fahrzeuges abhängig ist, folgt nun eine ähnlich geartete Maßnahme bereits für den Fahrzeugkauf. Seit hier Weiterlesen...
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Fusion von Holdings und Beteiligungsgesellschaften

Finanzverwaltung duldet unmittelbare Verschmelzung nach Erwerb unter Auflagen Sonderfall: Fusion von zwei Holdings bei sekundärem LBO-Erwerb Beim Unternehmenskauf wird häufig folgendes Erwerbsschema benutzt: Gründung einer Ad-hoc-Gesellschaft, ausgestattet mit einem Minimum an Eigenkapital und einer entsprechenden Fremdfinanzierungskapazität, um eine bestehende Gesellschaft zu übernehmen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Ertragskraft der erworbenen Gesellschaft ausreicht, um die Tilgung der eingegangenen Finanzschulden, die hier Weiterlesen...
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Frankreich will mehr Mittelständler

Sarkozy verordnet die Gründung von 2.000 mittelständischen Unternehmen Mittelstand wird zur „Chefsache“ Es ist kein Geheimnis, dass Frankreich weiterhin vergeblich nach einem mit Deutschland vergleichbaren dynamischen Mittelstand sucht. Die „Topografie“ der französischen Unternehmen spaltet sich in einige sehr große multinationale Konzerne und sehr viele kleine Unternehmen auf. 97% aller Unternehmen haben weniger als 20 Mitarbeiter, nur 1% beschäftigen mehr als hier Weiterlesen...
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Französische Finanzverwaltung ordnet sich neu

Fusion von Verwaltung und Staatskasse Die historische Trennung zwischen Steuerveranlagung („Direction Générale des Impôts“ – DGI) und Steuereinziehung („Trésor Public“) in zwei völlig unabhängige Verwaltungsbehörden soll in 2008 abgeschafft werden, um einer fusionierten, modernen Einheit Platz zu machen. Bisher ist es Aufgabe der DGI, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer, Vermögensteuer, diverse Registersteuern und alle auf der Gehaltssumme basierenden Steuern einzufordern, Steuerprüfungen durchzuführen und hier Weiterlesen...
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Keine Rückstellung mehr für Abschlussprüfung

Stellungnahme der französischen Wirtschaftsprüferkammer Die gesetzliche und freiwillige Abschlussprüfung, aber auch die entsprechende Steuerberatungstätigkeit erstrecken sich sowohl über das laufende Geschäftsjahr als auch insbesondere auf den Bilanzstichtag, wobei ein Großteil dieser Arbeiten zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ausgeübt wird. Bisher war es allgemeine Praxis, den gesamten Prüfungs- und Beratungsaufwand zurückzustellen. Es erhebt sich neuerdings hierzu die Frage, ob eine entsprechende hier Weiterlesen...
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Ausweitung der Garantierückstellungsmöglichkeiten

Annäherung an die handelsrechtlichen Prinzipien Ein Automobilhersteller bildete Rückstellungen, die über die normalen, vertraglich vereinbarten Garantien hinausgingen, um zusätzlichen, erweiterten Garantiezusagen gegenüber seinen Autohändlern Rechnung zu tragen. Die Voraussetzungen und Modalitäten für die eventuellen Garantieleistungen waren den Händlern in einem Schreiben mitgeteilt worden. Obwohl dieses Schreiben keine vertragliche Zusage beinhaltete, entsprach die dargelegte Ausweitung des Garantieumfangs den Usancen, die in hier Weiterlesen...
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Nachweis des eingetretenen Wertverlusts

Voraussetzung für die Wertberichtigung Dem Obersten Verwaltungsgerichtshof („Conseil d’Etat“) lag folgender Sachverhalt zur Entscheidung vor: In Folge eingetretener Veränderungen bei der Gesetzgebung zum Warentransportwesen hatte eine Gesellschaft die von ihr gehaltenen Transportlizenzen mit der Begründung wertberichtigt, sie hätten damit völlig ihren Wert verloren. Die Finanzverwaltung lehnte die steuerliche Abzugsfähigkeit der Wertberichtigung ab. Ein bloßer Verweis auf Gesetzesänderungen war ihres Erachtens hier Weiterlesen...
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Wegfall der Besteuerung von Beteiligungserträgen

Verkürzte Haltefristen bei Teileinbringungen Seit dem 1. Januar 2007 werden nur noch 5% der Erträge aus der Veräußerung von Beteiligungen, die länger als zwei Jahre gehalten wurden, besteuert. Der tatsächliche Steueraufwand beläuft sich danach noch auf ca. 1,6% (5% von 33,3%). Diese neue Maßnahme hat auch entsprechende Auswirkungen auf bisher durchgeführte Vorgänge von Teileinbringungen von Gesellschaftsanteilen („apports partiels d’actifs“). Der hier Weiterlesen...
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Der französische Beteiligungserwerb

Fallstricke der steuerlichen Organschaft Für den Erwerb einer französischen Gesellschaft bietet sich in vielen Fällen die Übernahme durch eine hierzu gegründete Adhoc-Gesellschaft an. Dabei wird oft weitgehend – soweit es die Ertragslage der erworbenen Gesellschaft zulässt – einer Fremdfinanzierung der Vorzug gegeben, d.h. die Ergebnisse der Untergesellschaft müssen mindestens in der Lage sein, die Finanzbelastungen der Obergesellschaft auszugleichen. Damit aus hier Weiterlesen...