Category Archives: Bilanzrecht

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Ausgaben für den Aufbau von Kundendateien

Keine aktivierungsfähigen Kosten Seit 2005 sind die Kosten für die Begründung von Kundendateien zwingend als Aufwendungen zu behandeln, so auch PCG Art. 2012-3/3. Diese Regelung war Inhalt der Verlautbarung des französischen Berufsstandes der Abschlussprüfer („CNCC“) vom 30. Juni 2017 (EC 2017-12). Dabei ging es um die laufende Würdigung von Maßnahmen, die eine Gesellschaft im Rahmen der Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit unternahm, hier Weiterlesen...
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Darlehensgewährungen unter Unternehmen

Attestierung durch den Abschlussprüfer Durch die Einführung der Macron-Gesetze („Loi Macron“) aus 2017 sind Aktiengesellschaften und GmbHs, soweit sie einen gesetzlichen Abschlussprüfer („Commissaire aux Comptes“) benötigen, verpflichtet, Darlehen von einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren, die sie an Drittunternehmen, mit denen sie wirtschaftliche Beziehungen unterhalten, gewähren, in ihrem Geschäftsbericht aufzuführen. Dem „Commissaire aux Comptes“ („CAC“) sind die bestehenden Darlehensgewährungen an Drittunternehmen hier Weiterlesen...
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Umstellung auf SEPA-Format

Letzte Frist – 1. Februar 2014 Aktivierungsfähige Kosten Ab dem 1. Februar 2014 sind alle Zahlungsvorgänge, die in der Euro-Währung vorgenommen werden, nach dem neuen Format SEPA (Single Euro Payment Area) abzuwickeln. Schon mehrmals wurde dieses Datum verschoben; nunmehr müssen die Unternehmen handeln und ihre Systeme anpassen. Nach Ablauf des obigen Festdatums können keine Überweisungen oder Abbuchungen in dem bisherigen hier Weiterlesen...
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Erneuerungskosten für erworbene Markenrechte

Handelsrechtliche und steuerliche Behandlung Zunächst: Kosten für die Erneuerung, Eintragung von selbstgeschaffenen Marken sind sowohl handelsrechtlich als auch steuerlich nicht aktivierungsfähig, denn sie können nicht von den Entwicklungskosten der Geschäfts tätigkeit in ihrer Gesamtheit getrennt werden. Die Behandlung dieser Kosten für erworbene Marken ist weniger eindeutig. Das französische Handelsrecht sieht keine spezifische Regelung vor. In der einschlägigen Fachliteratur wird hierfür hier Weiterlesen...
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Bericht des Präsidenten von börsennotierten Gesellschaften

Der Bericht des Präsidenten einer börsennotierten Gesellschaft muss bestimmte Angaben zum internen Kontrollsystem des Unternehmens enthalten. Dabei ist insbesondere über die Funktionsweise des bestehenden Risikomanage mentsystems zu berichten und die Einhaltung des Unternehmenskodex zu bestätigen....
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Fortbildungsrecht („DIF”) wird teuer

Das bereits seit 2004 bestehende individuelle Fortbildungsrecht der Arbeit nehmer („droit individuel à la formation” – „DIF”), beginnt nunmehr, die Unternehmen zu beunruhigen. ...
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Behandlung der Bilanzposition „Gewinnvortrag“

Die französische Wirtschaftsprüferkammer („Compagnie Nationale des Commissaires aux Comptes“, „CNCC“) sprach sich in einer neueren Stellungnahme für eine Lösung aus, wie der „Gewinnvortrag“ unterjährig ausgeschüttet werden könnte. Die Tatsache, dass es sich bei dem „Gewinnvortrag“ um eine feststehende, bereits durch eine vorangegangene Hauptversammlung validierte Größe handele, würde für eine unterjährige Ausschüttungsform besonders sprechen, so die „CNCC“....
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„Going Concern“ in Krisenzeiten

Das „Going-Concern“-Prinzip ist Bestand teil der internationalen Rechnungslegungsstandards: Soweit die Fortführung einer Gesellschaft nicht gesichert erscheint, sind im Jahresabschluss die Bilanzpositionen zum Liquidationswert anzusetzen....
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Rückstellung für Umweltschäden

Der Verursacher muss zahlen Seit dem 1. August 2008 ist für Unternehmen, die im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Umweltschäden verursachen, der Haftungsumfang erweitert worden. Die gesetzliche Grundlage hierzu ergibt sich aus der Umsetzung einer entsprechenden europäischen Richtlinie. Die Haftung des Unternehmens besteht auch für nicht von ihm verschuldete Schäden. Dabei sind alle Umweltschäden, die bei der Verunreinigung des Bodens und der hier Weiterlesen...
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Wertberichtigung auf Rohstoffe

Steuerlich weitergehende Abschläge möglich Nach französischem Handelsrecht können Rohstoffe nur dann wertberichtigt werden, wenn der ihnen beizumessende Wert nicht mehr durch die für die Fertigprodukte zu erzielenden Verkaufs-preise gedeckt ist. Sinkende Rohstoffpreise haben also zunächst keine direkte Auswirkung für eine eventuelle Abwertung der Vorratsposition Rohstoffe. Da Rohstoffe aber per Definition nur für die Herstellung von Halb- und Fertigprodukten benutzt werden hier Weiterlesen...
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Steuerliche Abzugsfähigkeit von Rückstellungen für Streitigkeiten

Abweichung gegenüber Handelsrecht Die Finanzverwaltung lehnt die Bildung einer Rückstellung für Streitigkeiten aus Produkthaftung ab, soweit hierfür eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wurde. Das Oberverwaltungsgericht von Versailles bestätigte die von der Finanzverwaltung vertretene Auffassung. Eine Rückstellungsbildung ist danach nur für das Streitrisiko möglich, das nicht durch eine Versicherung abgedeckt ist. Diese Meinung steht im klaren Widerspruch zu den bestehenden handelsrechtlichen Vorschriften: hier Weiterlesen...
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Durch Konzessionsverträge übernommene Wirtschaftsgüter

Abschreibungsdauer     Eine Konzessionsgesellschaft kann das durch sie betriebene Parkhaus über die mögliche Nutzungsdauer abschreiben, unabhängig davon, dass sie weder Eigentümer der Wirtschaftsgüter noch deren Nutzung verlängerbar ist. Dagegen scheidet eine Sonderabschreibung bei Beendigung des Konzessionsvertrages aus, wenn hierfür eine Entschädigungszahlung vereinbart ist.   So entschied der oberste Verwaltungsgerichtshof („Conseil dEtat“) am 14. Januar 2008. Dem Urteil lag folgender hier Weiterlesen...
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Neue Abgabe für den Abschlussprüfer

Finanzierung der neuen Kontrollinstanzen des Berufsstandes Ab 2008 müssen die französischen Wirtschaftsprüfer für eine weitere Kontrollinstanz bezahlen. 2003 hatte der Gesetzgeber den „Haut Conseil du Commissariat aux Comptes“ (H3C) ins Leben gerufen. Dieses Gremium, welches direkt dem Justizminister untersteht, kontrolliert die Abschlussprüfer in letzter Instanz. Damit ergänzt es die seit langem bestehende „Selbstüberwachung“ („Peer Review“) der Abschlussprüfer- und Wirtschaftsprüferkammer („Compagnie hier Weiterlesen...
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Das nächste Intensiv-Seminar „Frankreich – Bilanzierung, Besteuerung, Recht 2008“

Das nächste Intensiv-Seminar „Frankreich – Bilanzierung, Besteuerung, Recht 2008“ mit allen Neuregelungen und Änderungen zum Jahresabschluss sowie wertvollen Ratschlägen aus über 30 Jahren Praxiserfahrung findet am 24. April 2008 in Frankfurt am Main statt. Ausfuhrliches Programm: http://www.coffra.com/site006/de/c_publi/c_diagnews/archiv/diagnews_0801/12.htm Mehr zu Coffra: www.coffra.de...
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Keine Rückstellung mehr für Abschlussprüfung

Stellungnahme der französischen Wirtschaftsprüferkammer Die gesetzliche und freiwillige Abschlussprüfung, aber auch die entsprechende Steuerberatungstätigkeit erstrecken sich sowohl über das laufende Geschäftsjahr als auch insbesondere auf den Bilanzstichtag, wobei ein Großteil dieser Arbeiten zu Beginn des neuen Geschäftsjahres ausgeübt wird. Bisher war es allgemeine Praxis, den gesamten Prüfungs- und Beratungsaufwand zurückzustellen. Es erhebt sich neuerdings hierzu die Frage, ob eine entsprechende hier Weiterlesen...