Zinsabzugsbeschränkungen

Spezialthema: Neue Bestimmungen durch das Finanzgesetz 2014

Das französische Steuerrecht kennt bereits unterschiedliche Zinsabzugsbeschränkungen. Die nachfolgend dargestellte, neue Regelung ist Gegenstand des französischen Finanzgesetzes 2014 und in Art. 212 1 des französischen Steuergesetzbuches („Code général des Impôts“, „CGI“) kodifiziert.
Sie findet auf alle Wirtschaftsjahre, die nach dem 25. September 2013 enden, Anwendung (Loi 2013-1278 art. 22 ch. marg. 22).
Ziel dieser neuen Zinsabzugsbeschränkung ist es, Verschuldungen durch Fremdkapitalgewährung zwischen verbundenen Unternehmen zu verhindern, die nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus steuerlichen Gründen einer Eigenkapitalfinanzierung vorgezogen werden.
Der Anwendungsbereich dieser Zinsabzugsbeschränkung, ihre Besteuerungsfolgen sowie das Verhältnis zu den bereits bestehenden Regelungen sind Gegenstand nachfolgender Ausführungen. In Bezug auf den Anwendungsbereich wird insbesondere auf die betroffenen Gesellschaften eingegangen sowie das Tatbestandsmerkmal der niedrigen Besteuerung.

Inhalt im Überblick

  1. Von der Zinsabzugsbeschränkung erfasster Grundsachverhalt
  2. Körperschaftsteuerpflicht des Darlehensschuldners
  3. Weltweite Ansässigkeit des Darlehensgebers
  4. Niedrige Besteuerung
  5. Besteuerungsfolgen in Frankreich
  6. Sonderfall Personengesellschaften
  7. Kein Nachweis einer wirtschaftlichen Notwendigkeit der Darlehensaufnahme möglich
  8. Verhältnis zu bereits bestehenden Zinsabzugsbeschränkungen
  9. Weitere bereits bestehende Zinsabzugsbeschränkungen

 

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