Schlagwort Archiv: Wirtschaftsprüfung

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Bericht des Präsidenten von börsennotierten Gesellschaften

Der Bericht des Präsidenten einer börsennotierten Gesellschaft muss bestimmte Angaben zum internen Kontrollsystem des Unternehmens enthalten. Dabei ist insbesondere über die Funktionsweise des bestehenden Risikomanage mentsystems zu berichten und die Einhaltung des Unternehmenskodex zu bestätigen....
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Sofortige Ausschüttung der gesetzlichen Gewinnbeteiligung möglich

Bei der französischen Gewinnbeteiligung („participation aux résultats“), die für alle Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern gesetzlich angeordnet ist, konnte bisher grundsätzlich erst nach einer Frist von fünf Jahren der Gewinnanteil an die Arbeitnehmer ausgeschüttet werden....
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Kritik an Managerbezügen

Die teilweise überhöhten Managergehälter führen in Krisenzeiten zu starker Kritik in der Öffentlichkeit. Heftige Kritik wird auch von Staats präsident Sarkozy erhoben. Um einer immer wieder angedrohten gesetzlichen Regelung zu entgehen, erarbeitete bereits vor einigen Monaten der französische Arbeitgeberverband („MEDEF“) einen Unternehmenskodex, der für die Managerbezüge beachtet werden soll. Inwieweit diese Verhaltensregeln in den einzelnen Firmen umgesetzt wurden, soll in einer für Juli 2009 angekündigten Präsentation dargelegt werden....
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Haushaltsgesetz 2009

Nachstehend zusammengefasst einige interessante Maßnahmen aus dem Haushaltsgesetz 2009, die in vorangegangenen DiagnostikNews-Ausgaben teilweise erläutert wurden und deren Anwendungen bereits im Jahresabschluss 2008, bzw. im Verlauf von 2009 steuerrelevant vorgenommen werden können: ...
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Hauptversammlung in der vereinfachten Aktiengesellschaft(SAS)

Häufig sieht die Satzung einer vereinfachten Aktiengesellschaft („SAS“) vor, dass alle Kollektiventscheidungen von der Hauptversammlung vorzunehmen sind. Dabei wird jedoch zuweilen vergessen, das für die Einladung zur Hauptversammlung zuständige Organ zu bestimmen. Soweit nun die Einladung durch die Gesellschafter erfolgt, ist dies als rechtsgültig anzusehen. So entschied das Verwaltungsgericht Paris am 18. Juni 2008. ...
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Das französische Chapter 11

Das in 2005 eingeführte Vorinsolvenzverfahren („Sauvegarde“) hat bisher nur geringen Zulauf gefunden. So wurden in 2006 507, in 2007 520 und in 2008 702 Verfahren dieser Art eingeleitet; vergleichs weise wurde in 2006 über insgesamt 45.000 Unternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet....
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Serie: Steuerliche Betriebsprüfung

Unser heutiges Thema behandelt einige ausgewählte Mehrwertsteuerfragen, die in der Praxis häufi g falsch behandelt werden und im Rahmen der steuerlichen Betriebsprüfung zu erheblichen Nachbelastungen einschließlich Steuerstrafen führen können. ...
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Eigentumsvorbehalt aus Kauf

Nachdem der Pächter verschiedene Pachtzinszahlungen nicht erfüllte, ließ der Verpächter mehrere Gegenstände, die sich in dem gepachteten Geschäftsraum befanden, pfänden. Der Verkäufer der gepfändeten Gegenstände, die unter Eigentumsvorbehalt ausgeliefert worden waren, verlangte die Aussonderung. Das angerufene Gericht gab dem Anspruch des Möbelverkäufers statt....
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Kündigung von geschützten Arbeitnehmern

Arbeitnehmer, die gewisse Vertretungsfunktionen innerhalb des Unternehmens ausüben, genießen einen besonderen Schutz. Im Falle ihrer Kündigung muss der Arbeitgeber vor Einleitung eines entsprechenden Verfahrens die Genehmigung beim Arbeitsinspektor einholen....
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Staatliche Kreditausfallgarantie

In der derzeitigen Krisensituation wird die Absicherung von Forderungen gegenüber bestimmten Unternehmen, die ein überhöhtes Ausfallrisiko darstellen, von den privaten Kreditversicherungen oft verweigert. Durch Dekret vom 12. Mai 2009 wurde nun ein staatlicher Absicherungsfonds eingerichtet, dessen oberste Aufgabe darin besteht, eine Kreditausfallgarantie für die Schuldner zu schaffen, deren Verbindlichkeiten als nicht mehr absicherungsfähig von den Listen der Kreditversicherer gestrichen wurden....
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Automatische Fälligkeit von Strafzinsen

Der Kassationsgerichtshof bestätigte in einer Entscheidung vom 3. März 2009, dass die Zinsen wegen verspäteter Rechnungsbegleichung aufgrund der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen automatisch geschuldet werden. Hierzu bedürfe es keiner nochmaligen Zahlungsaufforderung. Dies gelte auch dann, wenn die allgemeinen Geschäftsbedingungen eine entsprechende Regelung nicht vorsehen....
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Geltendmachung einer Konkursforderung

Einfache Bevollmächtigung ausreichend Jeder Angestellte eines Unternehmens, der über eine formgültige Vollmacht verfügt, kann gegenüber dem Konkursverwalter bestehende Forderungen seines Unternehmens geltend machen. Eine spezifische Bevollmächtigung oder eine besondere Stellung des Angestellten innerhalb des beantragenden Unternehmens sind nicht erforderlich und können dementsprechend auch nicht von dem Konkursverwalter gefordert werden. In der Praxis sind häufig entsprechende Verweigerungen festzustellen, z.B. wegen eines hier Weiterlesen...
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Höhere Besteuerung der Kapitaleinkünfte

Neue Solidaritätsbezüge („revenu de solidarité active RSA“) Ab dem 1. Juni 2009 tritt eine neue Solidaritätsrente („revenu de solidarité active“ – „RSA“) in Kraft, die sowohl dem Arbeitslosen als auch dem aktiven Berufstätigen das Existenzminimum sichern und bei der Rückkehr in das Berufsleben helfen soll. Gleichzeitig werden damit einige bestehende Unterstützungsregelungen („RMI“, „API“, …) aufgehoben. Die Finanzierung der Solidaritätsrente erfolgt hier Weiterlesen...
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Die CAC40-Unternehmen in 2008

Ein trügerisches Bild Betrachtet man die bereits veröffentlichten oder mit großer Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Ergebnisse der 40 größten französischen Börsenunternehmen („CAC40“) für 2008, so könnte der Eindruck entstehen, dass vielleicht doch nicht alles so düster aussieht. Denn ein kurzer Vergleich mit den Gewinnen in 2007 löst noch keine Alarmstimmung aus. Gegenüber dem Vorjahr (100 Mrd. D) erwirtschafteten die „CAC40“-Unternehmen immer hier Weiterlesen...
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„Going Concern“ in Krisenzeiten

Das „Going-Concern“-Prinzip ist Bestand teil der internationalen Rechnungslegungsstandards: Soweit die Fortführung einer Gesellschaft nicht gesichert erscheint, sind im Jahresabschluss die Bilanzpositionen zum Liquidationswert anzusetzen....
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Entlassungsentschädigung eines Geschäftführers

Vereinbarungen zwischen Gesellschaften und ihren gesetzlichen Vertretern bedürfen grundsätzlich der vorausgegangenen Einwilligung des Verwaltungsrates. Soweit diese Vorgehensweise nicht eingehalten wird, kann die getroffene Vereinbarung im Falle von schädigenden Konsequenzen für die Gesellschaft annulliert werden. Inwieweit ein Schaden vorliegt, ist zum Zeitpunkt der eventuell gerichtlich angerufenen Untersuchung zu würdigen....
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Steuerliche Vergünstigungen bei Veräußerungen von Patenten

Für Geschäftsjahre, die nach dem 26. September 2007 begonnen wurden, sind Veräußerungsgewinne aus Patentverkäufen unter gewissen Umständen zum ermäßigten Körperschaftsteuersatz von 15% zu versteuern. Bis zu diesem Zeitpunkt oblagen diese Erträge der Normalbesteuerung zum Steuertarif von 33 1/3%. Durch die Neuregelung soll die (steuerliche) Wettbewerbsfähigkeit innovativer und forschungstreibender Unternehmen gestärkt werden. Diese Vergünstigungen gelten jedoch nur insoweit, als die verkauften hier Weiterlesen...
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Einverständliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses – „Rupture conventionnelle“

Ein neues, erfolgversprechendes Verfahren Durch das Modernisierungsgesetz zum Arbeitsmarkt vom 25. Juni 2008 wurde eine neue Form der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses („rupture conventionnelle“) eingeführt. Sowohl auf Seiten der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber kann bereits einige Monate danach von einem gewissen Erfolg für dieses neue Verfahren gesprochen werden. Nachstehend einige Gründe, die besonders die Wahl der „rupture conventionnelle“ empfehlen. Das hier Weiterlesen...
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Inhalt des Prüfungsbescheides

Spätere Anfechtbarkeit Der Entscheidung des Kassationsgerichtshofes vom 19. Juni 2008 lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Im Nachtrag zu einer Sozialversicherungsprüfung wurde das geprüfte Unternehmen in einem getrennten Schreiben aufgefordert, in Zukunft einige der bisher praktizierten Methoden zu verändern. Diese Hinweise waren nicht Inhalt der offiziellen Prüfungsberichtigungen. Das Unternehmen beantragte gerichtlich die Annullierung dieser Hinweise. Das Berufungsgericht lehnte die Klage mit hier Weiterlesen...
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Internetsurfen

Folgen aus übermäßiger privater Nutzung Internetverbindungen, die der Arbeitnehmer während seiner Arbeitszeit auf einem ihm zur Verfügung gestellten Computer einrichtet, dienen beruflichen Zwecken. Der Arbeitgeber ist deshalb auch berechtigt, Daten über das „Surfverhalten“ des Mitarbeiters zu erheben und auszuwerten. So entschied kürzlich die Sozialkammer des französischen Kassationshofes. Bestehen begründete Vermutungen, dass der Arbeitnehmer das Internet übermäßig zu privaten Zwecken nutzt, hier Weiterlesen...
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