Schlagwort Archiv: Steuern

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Sanktionen bei Zahlungsüberschreitungen

Formalitäten und Konsequenzen Angabe der Zinshöhe und der Inkassopauschale Die Unternehmen müssen sowohl in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) als auch auf ihren Rechnungsformularen den Zinssatz für Zahlungsfristüberschreitungen und die Pauschalgebühr für Inkassokosten (pro Rechnungsbetrag), die gesetzlich auf 40 € festgelegt wurde, angeben. Der Zinssatz muss mindestens dem Dreifachen des gesetzlichen Zinssatzes (2013: 0,12%) entsprechen. Wenn kein Zinssatz angegeben wird, kommt hier Weiterlesen...
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26. Juli 2013 – Tax Freedom Day

Keine Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr Seit Jahren untersucht das Institut Molinari ab welchem Tag im Jahr ein französischer Arbeitnehmer im Durchschnitt ausreichend Geld verdient hat, um seine Steuern und Abgaben bezahlen zu können. Wie im Vorjahr fällt in 2013 dieser Tag wiederum genau auf den 26. Juli. Auf den ersten Blick etwas verwunderlich, wo doch allgemein die Steuerbelastung in Frankreich hier Weiterlesen...
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Editorial – Leichter Optimismus angesagt?

Lieber Leser, zumindest der französische Präsident verbreitet ihn unentwegt. Seine Sommerferien, auf die er bis auf eine Woche verzichtete, benutzte er für Aufmunterungsreisen durch die französischen Provinzen: „Der Negativtrend ist definitiv gestoppt, es geht nicht mehr abwärts“ wurde den erstaunten Zuhörern eingehämmert. Tatsächlich, trotz vieler kritischer Stimmen und entsprechender Zahlen, gibt es erste leichte positive Anzeichen. Das statistische Amt („INSEE“) hier Weiterlesen...
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Handelsrechtlich gebildete Rückstellung

Steuerliche Behandlung Die Notwendigkeit der Bildung einer Rückstellung ergibt sich aus dem Handelsgesetzbuch und lässt dem Unternehmen bei Vorliegen der Voraussetzungen keinen Handlungsspielraum; sie ist auch in Verlustperioden vorzunehmen. Inwieweit die Rückstellung auch steuerlich geltend gemacht werden kann, ergibt sich aus den präzisen Vorschriften des Steuerrechts. Soweit diese nicht erfüllt sind, kann kein steuerlicher Abzug vorgenommen werden, und es erfolgt hier Weiterlesen...
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Präsident Sarkozy plant deutsch-französische Steuerharmonisierung

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat in seiner Regierungserklärung am Dienstag den 16. November sein Plan angekündigt die Steuern in Frankreich an die deutschen Regeln anzupassen. ...
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Einnahmen aus Vermögensteuer steigen wieder

Frankreich ist weiterhin das einzige Land in der Europäischen Union, das über eine Vermögensteuer verfügt („ISF“ – „Impôt de Solidarité sur la Fortune“). Aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage und unter Berücksichtigung der intensiven Suche nach neuen Steuereinnahmequellen dürfte es aber auch in der nächsten Zukunft dabei bleiben. Danach sind alle in Frankreich steuerpflichtigen Privatpersonen, die über ein Vermögen von mehr als 790.000 € verfügen, grundsätzlich dieser Steuer unterworfen....
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Eine ambitiöse Aufgabenstellung

Vor dem Start in die politische Sommerpause wurde nochmals sehr rege im deutsch-französischen Verhältnis beratschlagt: Eine progressive Annäherung der beiden Steuersysteme ist geplant. Dies ist zumindest ein Beschluss des französischen Ministerrates („Conseil des Ministres“) vom 21. Juli 2010, an dem auch Bundesfinanzminister Schäuble assistierte, nachdem seine französische Kollegin Christine Lagarde bereits im Mai an einer deutschen Kabinettssitzung teilnahm. ...
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Behandlung der Steuerverluste in Frankreich

Bei der Fortsetzung unserer Serie über wichtige Steuerthemen möchten wir heute zur Behandlung von steuerlichen Verlustvorträgen einige Informationen und Verhaltensregeln geben. Zweifelsohne stellen sie eine interessante „Kriegskasse“ für das betroffene Unternehmen dar, ihre Nutzung ist jedoch nicht absolut sicher. Eine gute Verwaltung und gewissenhafte zeitliche Überwachung sind deshalb angeraten. ...
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Haushaltsgesetz 2009

Nachstehend zusammengefasst einige interessante Maßnahmen aus dem Haushaltsgesetz 2009, die in vorangegangenen DiagnostikNews-Ausgaben teilweise erläutert wurden und deren Anwendungen bereits im Jahresabschluss 2008, bzw. im Verlauf von 2009 steuerrelevant vorgenommen werden können: ...
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Markteinführungsberechtigung

Im Rahmen einer Verwaltungsanweisung vom 9. Dezember 2008 wurde die steuerliche Abschreibung der Markteinführungsberechtigung eines Medikaments („autorisation de mise sur le marché“ – „AMM“), nunmehr gebilligt. ...
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Frankreich und seine Steuern

Die Ausführungen in der 4. Auflage dieser Publikation fassen die wesentlichen Neuerungen zusammen, die sich aus dem Jahressteuergesetz 2008 „Loi de Finances 2008“ und dem Nachtragshaushaltsgesetz 2007 „Loi de Finances Rectificative pour 2007“ ergeben. Die Steuerbroschüre richtet sich an alle, die sich einen ersten Überblick über die französische „Steuermaterie“ verschaffen möchten. Sie zeigt zusammenfassend die Vielzahl der Steuern und Abgaben, hier Weiterlesen...
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Steuern in Frankreich

Die Ausführungen in der 4. Auflage dieser Publikation fassen die wesentlichen Neuerungen zusammen, die sich aus dem Jahressteuergesetz 2008 „Loi de Finances 2008“ und dem Nachtragshaushaltsgesetz 2007 „Loi de Finances Rectificative pour 2007“ ergeben. Die Steuerbroschüre richtet sich an alle, die sich einen ersten Überblick über die französische „Steuermaterie“ verschaffen möchten. Sie zeigt zusammenfassend die Vielzahl der Steuern und Abgaben, hier Weiterlesen...
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Neuauflage der „Kurzerläuterungen zu den wichtigsten französischen Steuern“

Die Ausführungen in der 4. Auflage dieser Publikation fassen die wesentlichen Neuerungen zusammen, die sich aus dem Jahressteuergesetz 2008 „Loi de Finances 2008“ und dem Nachtragshaushaltsgesetz 2007 „Loi de Finances Rectificative pour 2007“ ergeben. Die Steuerbroschüre richtet sich an alle, die sich einen ersten Überblick über die französische „Steuermaterie“ verschaffen möchten. Sie zeigt zusammenfassend die Vielzahl der Steuern und Abgaben, hier Weiterlesen...
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Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

Kriterien für die Aktivierung Recht auf Bau von Windparks Frankreich hat zum 1. Januar 2005 seine Bilanzierungsregeln u.a. für das Anlagevermögen grundlegend geändert. Dabei wurde bewusst eine Angleichung an die Internationalen Rechnungslegungsprinzipien der IFRS-Standards vorgenommen. So sind ganz generell selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände aktivierungsfähig, soweit sie die spezifischen Kriterien, die für die aktivierbaren Entwicklungskosten im Gegensatz zu den allgemeinen aufwandsmäßig hier Weiterlesen...
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Kurzerläuterungen zu den wichtigsten französischen Steuern

Die Ausführungen in der 4. Auflage dieser Publikation fassen die wesentlichen Neuerungen zusammen, die sich aus dem Jahressteuergesetz 2008 „Loi de Finances 2008“ und dem Nachtragshaushaltsgesetz 2007 „Loi de Finances Rectificative pour 2007“ ergeben. Die Steuerbroschüre richtet sich an alle, die sich einen ersten Überblick über die französische „Steuermaterie“ verschaffen möchten. Sie zeigt zusammenfassend die Vielzahl der Steuern und Abgaben, hier Weiterlesen...
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Rückstellung für RTT

Erhöhte Aufmerksamkeit bei Bilanzerstellung geboten Mit Einführung vor einigen Jahren der generellen 35-Stundenwoche wurden auch die so genanten RTT-Tage geschaffen. Bei diesen handelt es sich um zusätzliche freie Tage (in der Regel 10 bis 15 pro Jahr), die die Arbeitszeitverkürzung ermöglichen, ohne die effektiv erbrachte Wochenarbeitszeit einzuschränken. Die französische Regierung hat im Rahmen eines Maßnahmenpakets zur Stärkung der Kaufkraft kürzlich hier Weiterlesen...
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Prüfungskosten weiterhin rückstellungspflichtig

Wirtschaftsprüferkammer macht Rückzieher In einer vor einigen Wochen veröffentlichten Stellungnahme der französischen Abschlussprüferkammer („Compagnie Nationale des Commissaires aux Comptes“ – CNCC) wurde die Bildung von Rückstellungen für noch anfallende Prüfungs- bzw. Steuerberatungskosten verneint. Die überraschende Meinung des CNCC wurde damit begründet, dass am Abschlussstichtag nur ein Teil der Dienstleistung erbracht worden sei und die seit 2002 in Frankreich geltenden Rückstellungsregelungen, hier Weiterlesen...
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Zinsen innerhalb verbundener Unternehmen

Festsetzung des steuerlich abzugsfähigen Zinssatzes Zinsen auf Gesellschafterdarlehen sind grundsätzlich nur bis zu dem von der Finanzverwaltung festgelegten Zinssatz steuerlich abzugsfähig. Dieser beträgt für zwölfmonatige Geschäftsjahre je nach Bilanzstichtag derzeit: Bilanzstichtag Maximaler Zinssatz 31. Dezember 2007 – 30. Januar 2008 5,41% 31. Januar – 27. Februar 2008 5,46% 28. Februar – 30. März 2008 5,52% Wie bereits mehrfach berichtet (zuletzt hier Weiterlesen...