Schlagwort Archiv: Rechtsberatung

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Die gesetzliche Gewinnbeteiligung 2008

Die vom Arbeitgeber ab dem 1. Januar 2009 zu entrichtende Pauschalsozialabgabe („forfait social“) in Höhe von 2% ist u.a. auch auf die gesetzliche Gewinnbeteiligung („participation légale“) zu zahlen. Bisher war die Gewinnbeteiligung von Sozialabgaben sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer befreit gewesen. Darüber hinaus ist sie auch nicht mit der normalen Einkommensteuer beim Begünstigten belastet. ...
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Steuerliche Vergünstigungen bei Veräußerungen von Patenten

Für Geschäftsjahre, die nach dem 26. September 2007 begonnen wurden, sind Veräußerungsgewinne aus Patentverkäufen unter gewissen Umständen zum ermäßigten Körperschaftsteuersatz von 15% zu versteuern. Bis zu diesem Zeitpunkt oblagen diese Erträge der Normalbesteuerung zum Steuertarif von 33 1/3%. Durch die Neuregelung soll die (steuerliche) Wettbewerbsfähigkeit innovativer und forschungstreibender Unternehmen gestärkt werden. Diese Vergünstigungen gelten jedoch nur insoweit, als die verkauften hier Weiterlesen...
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Gründung einer Kapitalgesellschaft in Frankreich

Aktualisierte Broschüre mit allen Neuigkeiten aus der „LME“* Die Kapitalgesellschaft ist in Frankreich bei Weitem die gängigste Rechtsform. Die immer größere Attraktivität der „SAS“ ist durch die „LME“ weiter erhöht worden. Die Rechtsform der Kapitalgesellschaft („SARL“, „SA“ oder „SAS“) wird bei der Gründung einer französischen Tochter-gesellschaft bevorzugt gewählt. Die vorliegende aktualisierte Kurzer-läuterung soll einen vergleichenden Überblick über die verschiedenen Formen hier Weiterlesen...
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Vorstandsbezüge von Börsenunternehmen

Empfehlung des Arbeitgeberverbandes Die Diskussionen über überzogene Managergehälter füllen die Schlagseiten der Wirtschaftsmagazine. Die Finanzkrise, die sich anbahnende Wirtschaftsrezession, aber auch die oft im schroffen Widerspruch zu der erbrachten Leistung stehenden extravaganten Bezüge haben den Ruf nach Mäßigung bzw. Regulierung der Vorstandsentlohnung unterstrichen. Der französische Arbeitgeberverband („Medef“) hat deshalb, auch im Vorgriff auf eine angedrohte gesetzliche Regelung, am 6. Oktober hier Weiterlesen...
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Kleine Aktiengesellschaft („SAS“) wird noch attraktiver

Weitere Annäherung an „SARL“ Die vereinfachte Aktiengesellschaft („société par actions simplifiée“, „SAS“) hat seit ihrer Einführung in 1994 viele Veränderungen erfahren. Ursprünglich war sie für große Gruppen vorgesehen, und die Aktionärsstellung war juristischen Personen vorbehalten. Sie diente deshalb zunächst als Modell für die Beteiligungsgesellschaft, die quasi zu 100% von einer Obergesellschaft gehalten und deshalb auch von dieser ausschließlich beherrscht wurde. hier Weiterlesen...
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Schwangere Mitarbeiter

Nichtigkeit der Kündigung Der Kassationshofsentscheidung vom 9. Juli 2008 lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Nachdem eine Arbeit-nehmerin am 19. November 2004 entlassen worden war, informierte sie mit eingeschriebenem Brief vom 23. No-vember ihren Arbeitgeber über ihre Schwangerschaft. Der Arbeitgeber zog daraufhin die Entlassung zurück, was er mit Schreiben vom 19. Januar 2005 der Arbeitnehmerin mitteilte und forderte sie gleichzeitig auf, hier Weiterlesen...
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Schrittweise Abschaffung der Mindestkörperschaftssteuer

Kurze Antwortfristen Die Finanzverwaltung war bisher nicht gezwungen, in einem bestimmten Zeitraum auf Anfragen/Anträge des Steuerpflichtigen zu reagieren. Das Modernisierungsgesetz („LME“) vom 6. August 2008 sieht hier eine grundlegende Änderung vor. Danach muss nun die Verwaltung innerhalb von drei Monaten antworten, wobei jedoch leider das Gesetz keine Konsequenzen vorsieht, soweit die angerufene Behörde dieser Verpflichtung nicht nachkommt. Darüber hinaus sieht hier Weiterlesen...
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Behandlung von Steueranfragen

Kurze Antwortfristen Die Finanzverwaltung war bisher nicht gezwungen, in einem bestimmten Zeitraum auf Anfragen/Anträge des Steuerpflichtigen zu reagieren. Das Modernisierungsgesetz („LME“) vom 6. August 2008 sieht hier eine grundlegende Änderung vor. Danach muss nun die Verwaltung innerhalb von drei Monaten antworten, wobei jedoch leider das Gesetz keine Konsequenzen vorsieht, soweit die angerufene Behörde dieser Verpflichtung nicht nachkommt. Darüber hinaus sieht hier Weiterlesen...
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Verlustrücktrag mildert Steuerprüfung

Anrechenbar auf Betriebsprüfung Die Regelung des steuerlichen Verlustrücktrages sieht vor, dass die in einem Geschäftsjahr (N) realisierten Verluste mit den versteuerten Gewinnen der letzten drei zurückliegenden Geschäftsjahre verrechnet werden können. Dabei entsteht eine Forderung gegenüber dem Finanzamt, die mit zukünftigen Körperschaftsteuerzahlungen verrechnet werden kann, spätestens aber fünf Jahre nach Entstehung vom Staat zurückerstattet wird. Durch eine neuere Entscheidung des obersten hier Weiterlesen...
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Veränderungen bei der gesetzlichen Gewinnbeteiligung

Reduzierung der Verlustvorträge und Anrechnung der theoretischen Körperschaftsteuer Die Anrechenbarkeit von steuerlichen Verlustvorträgen besteht zeitlich unbeschränkt, mit Ausnahme für die Berechnung der gesetzlich obligatorischen Gewinnbeteiligung. Hier gilt eine Limitierung von fünf Jahren. Diese Neuerung tritt für alle ab dem 1. Januar 2008 beginnenden Geschäftsjahre in Kraft. Die Basis der gesetzlichen Gewinnbeteiligung besteht aus dem Steuergewinn des Unternehmens abzüglich der steuerlichen hier Weiterlesen...
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Gebäudeabriss und anschliessende Neuerrichtung

Aktivierungsumfang Der Erwerb eines Gebäudes mit dem Ziel, dieses sofort abreißen und ummittelbar danach ein neues Gebäude errichten zu wollen, erlaubt nicht, den Nettobuchwert des erworbenen Gebäudes sofort als Aufwand zu behandeln; insbesondere dann nicht, wenn der Abriss erst im Folgejahr nach dem Aufkauf vorgenommen wird. So entschied der Oberste Verwaltungsgerichthof („Conseil d’Etat“) mit Urteil vom 5. Mai 2008. Danach hier Weiterlesen...
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Morgen: „Frankreich – Bilanzierung, Besteuerung, Recht 2008“

Das Intensiv-Seminar „Frankreich – Bilanzierung, Besteuerung, Recht 2008“ mit allen Neuregelungen und Änderungen zum Jahresabschluss sowie wertvollen Ratschlägen aus über 30 Jahren Praxiserfahrung findet morgen am 23. Oktober 2008 in Frankfurt am Main statt. Das ausführliche Programm finden Sie wie immer unter www.coffra.de...
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Der Kontenplan jetzt in englischer Version erhältlich

Ein unentbehrliches Arbeitsinstrument für das Rechnungswesen, die Bilanzerstellung oder andere Finanzausweise Der französische Kontenplan ist ein wichtiges Hilfsmittel für den täglichen Gebrauch aller Personen, die mit dem Rechnungswesen, der Bilanzerstellung oder sonstigen Finanzausweisen französischer Gesellschaften beschäftigt sind. Er ist durch Gesetz erlassen und für Unternehmen in Frankreich verbindlich. Auch die französische Tochtergesellschaft einer ausländischen Gruppe ist hieran gebunden; der Kontenplan hier Weiterlesen...
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Verfahrensfehler bei Prüfungen

Beleganforderung bei Dritten Der vorläufige Bescheid über die Betriebsprüfung der Sozialabgaben wurde aufgrund des Einspruchs des Unternehmens zu dessen Gunsten abgeändert. Die Sozialversicherungsbehörde begründete diese Maßnahme mit der Erklärung, sie habe direkt beim Steuerberater des Unternehmens die gewünschten Belege angefordert und auf deren Grundlage die Reduzierung des Bescheids vorgenommen. Es erhob sich für das angerufene Gericht die Frage, ob die hier Weiterlesen...
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Verlängerter Eigentumsvorbehalt

Aussonderungsrecht im Konkurs Dem Urteil des Kassationsgerichtshofes lag folgender Sachverhalt zur Entscheidung vor: Ein Lieferant verkaufte, unter Einräumung des Eigentumvorbehalts, zwei Campingwagen an seinen Händler, der diese wiederum an seine Endkunden weiterveräußerte. Die „Begleichung“ des Händlers erfolgte teilweise durch Scheck, teilweise durch Inzahlunggebung von gebrauchten Campingwagen. Noch vor Begleichung seiner eigenen Verbindlichkeiten fiel der Händler in Konkurs. Der Lieferant machte hier Weiterlesen...
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Formvorschriften bei einem Schuldanerkenntnis

Druckschrift reicht aus Form geht vor Inhalt. Dies gilt noch für viele Vorgänge in Frankreich. So ist es immer noch üblich und wird auch weitgehend im Geschäftsverkehr gefordert, vor die Unterschrift zu einem verbindlichen Protokoll handschriftlich den Vermerk wie z.B. „Einverstanden“ („bon pour accord“) zu setzen. Für Schuldanerkenntnisse bestand darüber hinaus die Verpflichtung, den geschuldeten Betrag sowohl in Zahlen als hier Weiterlesen...
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Wertberichtigung auf Rohstoffe

Steuerlich weitergehende Abschläge möglich Nach französischem Handelsrecht können Rohstoffe nur dann wertberichtigt werden, wenn der ihnen beizumessende Wert nicht mehr durch die für die Fertigprodukte zu erzielenden Verkaufs-preise gedeckt ist. Sinkende Rohstoffpreise haben also zunächst keine direkte Auswirkung für eine eventuelle Abwertung der Vorratsposition Rohstoffe. Da Rohstoffe aber per Definition nur für die Herstellung von Halb- und Fertigprodukten benutzt werden hier Weiterlesen...
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Der Übernehmer haftet für Verpflichtungen des Verkäufers

Bei der Übernahme von Unternehmen ist der sozialrechtlichen Komponente und der Einhaltung der bestehenden arbeitsrechtlichen Verpflichtungen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Für die übernommenen Mitarbeiter bestehen die Ansprüche aus den alten Arbeitsverträgen unverändert weiter. Der Übernehmer tritt in sämtliche existierende Engagements des Verkäufers. Der Aufkäufer hat damit auch für alle Verstöße, derer sich der Verkäufer während seiner Arbeitgeberstellung schuldig machte, einzustehen. hier Weiterlesen...
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Geschäftsführer haftet mit eigenem Führerschein

Verkehrsdelikte von Angestellten können zu Führerscheinentzug führen Der Besitzer eines französischen Führerscheins verfügt insgesamt über zwölf Punkte. Begeht er eine Verkehrsverletzung, so werden ihm je nach Schwere des Verstoßes bis zu sechs Punkte abgezogen. Sind alle zwölf Punkte entzogen, so ist eine erneute Führerscheinprüfung zu absolvieren. Verstößt ein Mitarbeiter eines Unternehmens mit seinem Dienstfahrzeug gegen Verkehrsvorschriften, so muss der Geschäftsführer, hier Weiterlesen...
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Abschlussprüfer muss Methodenänderungen aufzeigen

Hinweis im Bestätigungsvermerk Für die Durchführung von Abschlussprüfungen in Frankreich wurde kürzlich eine neue Prüfungsnorm verabschiedet. Danach werden die Berichtspflichten des Abschlussprüfers bei Vorliegen von Methodenänderungen erweitert. Der Prüfer hat nunmehr sowohl die korrekte Anwendung von neuen wesentlichen Bewertungs-/Ausweismethoden als auch deren Zweckmäßigkeit zu beurteilen. Hierüber hat er im Rahmen seiner Testatserstellung zu berichten. Die Prüfungsfeststellungen sind durch einen Hinweis hier Weiterlesen...
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