Schlagwort Archiv: Prüfung

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Sanktionen bei Zahlungsüberschreitungen

Formalitäten und Konsequenzen Angabe der Zinshöhe und der Inkassopauschale Die Unternehmen müssen sowohl in ihren allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) als auch auf ihren Rechnungsformularen den Zinssatz für Zahlungsfristüberschreitungen und die Pauschalgebühr für Inkassokosten (pro Rechnungsbetrag), die gesetzlich auf 40 € festgelegt wurde, angeben. Der Zinssatz muss mindestens dem Dreifachen des gesetzlichen Zinssatzes (2013: 0,12%) entsprechen. Wenn kein Zinssatz angegeben wird, kommt hier Weiterlesen...
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Strafrechtliche Haftung des Geschäftsleiters

Bevollmächtigung dringend angeraten Nur permanente Kontrolle bringt Sicherheit Der gesetzliche Verantwortliche (Präsident, Geschäftsführer) kann oftmals auch persönlich für die Nichteinhaltung gewisser Vorschriften durch die Gesellschaft strafrechtlich belangt werden. In Anbetracht der Komplexität der unterschiedlichen Unternehmensbereiche und dies insbesondere bei größeren Gesellschaften, kann diese Haftungsgefahr nicht mehr von einer Person getragen werden. Die Übertragung gewisser Verantwortungsbereiche auf Bevollmächtigte bietet sich deshalb hier Weiterlesen...
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Neuauflage der „Kurzerläuterungen zu den wichtigsten französischen Steuern“

Neuauflage der „Kurzerläuterungen zu den wichtigsten französischen Steuern“Die Ausführungen in der 4. Auflage dieser Publikation fassen die wesentlichen Neuerungen zusammen, die sich aus dem Jahressteuergesetz 2008 „Loi de Finances 2008“ und dem Nachtragshaushaltsgesetz 2007 „Loi de Finances Rectificative pour 2007“ ergeben. Die Steuerbroschüre richtet sich an alle, die sich einen ersten Überblick über die französische „Steuermaterie“ verschaffen möchten. Sie zeigt hier Weiterlesen...
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Gesetz zur Ankurbelung des Konsums

Ein schnell erlassenes Gesetz soll die Kaufkraft der Franzosen ankurbeln. Dabei sind folgende Maßnahmen ins Auge gefasst: Rückkauf von „RTT“ Im Rahmen der Arbeitszeitverkürzung auf die 35-Stunden-Woche wurden je nach Vereinbarung in den Unternehmen einige über den gesetzlichen Urlaub hinausgehende Freitage („RTT“) eingeführt. Diese zusätzlichen Tage konnten in der Vergangenheit teilweise frei vom Arbeitnehmer bestimmbar als Urlaubstage genommen werden. Das hier Weiterlesen...
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Zahlungsziele in der Automobilbranche

Kürzere Fristen für mittelständische Zulieferer Dekret vom 26. Dezember 2007 Frankreich gehört immer noch zu den europäischen Ländern mit den längsten Zahlungszielen. Dieser Zustand führte insbesondere in der Automobilbranche zu erheblichen Schwierigkeiten bei kleinen und mittleren Zulieferfirmen. Um diese Situation zumindest etwas abzumildern, wurde eine Übereinkunft zwischen den Automobilherstellern und der betroffenen Zulieferindustrie getroffen. Die in dieser Vereinbarung vom 24. hier Weiterlesen...
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Bezüge französischer Manager Spitzenreiter in Europa

Hauptanteil liegt bei Stockoptions Französische Konzernchefs werden in Europa am besten bezahlt, wenn dies auch nur die Hälfte der Bezüge der amerikanischen Kollegen ausmacht. Dies ergibt sich aus einer Untersuchung der Unternehmensberatungsgesellschaft Hay und den Zahlen von 100 Unternehmen. Der Vergleich der Gesamtbezüge zeigt: Die großen amerikanischen Unternehmenschefs verdienen im Durchschnitt jährlich 13 Mio. D gegenüber 5 Mio. D der hier Weiterlesen...
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Rückerstattung von fünf Jahre alten Verlustvorträgen

Handlungsbedarf wegen geplanter Gesetzesänderung Die bestehenden Vorschriften zum Verlustrücktrag („carry-back“) sehen vor, dass der in einem Geschäftsjahr erzielte steuerliche Verlust mit den nicht ausgeschütteten Gewinnen der drei letzten Geschäftsjahre verrechnet werden kann. Die Verrechnung erfolgt durch Option und führt zunächst nur zu einer Forderung gegenüber dem Staat. In den Folgejahren wird der Anspruch mit entsprechenden Steuergewinnen bzw. Körperschaftsteuerzahlungen kompensiert. Erst hier Weiterlesen...
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Registersteuer bei Markenübertragung

Kriterium: Bekanntheitsgrad der Marke Der isolierte Verkauf einer Marke löst normalerweise nur eine geringe Fixgebühr aus; hingegen unterliegt die Abtretung eines Geschäftswertes „Fonds de Commerce“, die u.a. die Kundschaft, den eingerichteten und ausgeübten Geschäftsbetrieb, das Know-how etc. betrifft, der Registersteuer („droit d’enregistrement“) von 5,09% auf den Verkehrswert. Im vorliegenden Fall, Urteil des Kassationshofes vom 23. Oktober 2007, kam das Gericht hier Weiterlesen...
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Steuerliche Abzugsfähigkeit von Unterschlagungen

Neuere, einschränkende Rechtsprechung Die ständige Rechtsprechung geht davon aus, dass die von Mitarbeitern durch Unterschlagungen verursachten Schäden grundsätzlich einen steuerlich abzugsfähigen Aufwand beim geschädigten Unternehmen darstellen. Dieser Grundsatz findet selbst dann Anwendung, wenn Organisationsschwächen im Kontrollsystem des Unternehmens dazu beigetragen haben könnten, die Unterschlagung zu erleichtern. In einer neueren Entscheidung versagte das Vorgericht zunächst die Abzugsfähigkeit; das Urteil wurde jedoch hier Weiterlesen...