Schlagwort Archiv: Paris

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Handelsrechtlich gebildete Rückstellung

Steuerliche Behandlung Die Notwendigkeit der Bildung einer Rückstellung ergibt sich aus dem Handelsgesetzbuch und lässt dem Unternehmen bei Vorliegen der Voraussetzungen keinen Handlungsspielraum; sie ist auch in Verlustperioden vorzunehmen. Inwieweit die Rückstellung auch steuerlich geltend gemacht werden kann, ergibt sich aus den präzisen Vorschriften des Steuerrechts. Soweit diese nicht erfüllt sind, kann kein steuerlicher Abzug vorgenommen werden, und es erfolgt hier Weiterlesen...
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Übertragung des Kundenstammes

Steuerliche Problematik Die Straffung, bzw. Vereinfachung der Vertriebsstruktur von ausländischen Gruppen steht permanent auf dem Prüfstand. Oftmals ergeben sich aus solchen Reorganisationsvorgängen – z.B. die Veränderung der rechtlichen Tätigkeit der französischen Vertriebstochter – völlig unbeabsichtigt gravierende steuerliche Folgen. Ein häufig praktiziertes Beispiel dabei ist die Umstellung der bisherigen selbständigen Ein- und Verkaufsfunktion der französischen Tochtergesellschaft in die eines Kommissionärs, bzw. hier Weiterlesen...
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Haftung des Geschäftsleiters wegen Bevorteilung eigener Interessen

Verletzung der Loyalitätspflicht Das französische Arbeitsrecht (Art. L3261-2) sieht vor, dass 50% der Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die dem Arbeitnehmer zwischen seinem üblichen Wohnort und der Arbeitsstätte entstehen, vom Arbeitgeber zu ersetzen sind. Die Kostenbeteiligung muss den gesamten Fahrtbereich abdecken, selbst wenn hierzu mehrere Abonnements notwendig sind, um ihn tatsächlich zu realisieren. Die obige Verpflichtung ergibt sich auch dann, wenn hier Weiterlesen...
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Inkassomanagement in SAP

Die Beitreibung von Forderungen ist in der derzeitigen Wirtschaftslage ein sehr wichtiges Thema. SAP ECC6.0 kann mit Hilfe des Financial Supply Chain Management (FSCM) das Inkassomanagement erleichtern. ...
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Bericht des Präsidenten von börsennotierten Gesellschaften

Der Bericht des Präsidenten einer börsennotierten Gesellschaft muss bestimmte Angaben zum internen Kontrollsystem des Unternehmens enthalten. Dabei ist insbesondere über die Funktionsweise des bestehenden Risikomanage mentsystems zu berichten und die Einhaltung des Unternehmenskodex zu bestätigen....
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Fortbildungsrecht („DIF”) wird teuer

Das bereits seit 2004 bestehende individuelle Fortbildungsrecht der Arbeit nehmer („droit individuel à la formation” – „DIF”), beginnt nunmehr, die Unternehmen zu beunruhigen. ...
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Elektronischer Gehaltszettel

Das Rechtsvereinfachungsgesetz vom 12. Mai 2009 räumt nunmehr für die Unternehmen die Möglichkeit ein, ihren Mitarbeitern die monatliche Gehaltsabrechnung in elektronischer Form vorzulegen. Damit entfällt ein immer noch sehr zeitaufwendiger Vorgang, der bisher vorsah, die Gehaltszettel per Post oder auch eigenhändig dem Begüns tigten zukommen zu lassen....
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Sofortige Ausschüttung der gesetzlichen Gewinnbeteiligung möglich

Bei der französischen Gewinnbeteiligung („participation aux résultats“), die für alle Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern gesetzlich angeordnet ist, konnte bisher grundsätzlich erst nach einer Frist von fünf Jahren der Gewinnanteil an die Arbeitnehmer ausgeschüttet werden....
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Stress am Arbeitsplatz

Durch Verwaltungserlass vom 23. April 2009 wurden die europäischen Rahmenbestimmungen zum Stress am Arbeitsplatz (8. Oktober 2004) in die französischen Branchenabkommen und damit in nationales Recht übernommen. Damit soll ein besseres Verständnis für die bestehenden Gefahren aus dem „Stress am Arbeitsplatz“ sowohl für die Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber erreicht werden. Die Bestimmungen schlagen eine Reihe von Verhaltensregeln vor, wodurch das Stressproblem aufgedeckt, vorausgesehen und beseitigt werden soll....
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Wegfall der Gewerbesteuer ab 2010

Die seit Bestehen der Gewerbesteuer an ihr geübte Kritik, die sich insbesondere auf ihre Berechnungsbasis bezog (Lohnsumme und Investitionen) und damit eine äußerst wirtschaftsfeindliche Abgabe entstehen ließ, kann nunmehr verstummen. Die alte Gewerbesteuer wird definitiv ab 1. Januar 2010 wegfallen. Eine völlige Befreiung von dieser Belastung wird jedoch nicht eintreten, da – erfindungsreich wie die französische Steuergesetzgebung nun mal ist – an ihre Stelle eine neue Abgabe, die „cotisation...
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Kritik an Managerbezügen

Die teilweise überhöhten Managergehälter führen in Krisenzeiten zu starker Kritik in der Öffentlichkeit. Heftige Kritik wird auch von Staats präsident Sarkozy erhoben. Um einer immer wieder angedrohten gesetzlichen Regelung zu entgehen, erarbeitete bereits vor einigen Monaten der französische Arbeitgeberverband („MEDEF“) einen Unternehmenskodex, der für die Managerbezüge beachtet werden soll. Inwieweit diese Verhaltensregeln in den einzelnen Firmen umgesetzt wurden, soll in einer für Juli 2009 angekündigten Präsentation dargelegt werden....
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Die gesetzliche Gewinnbeteiligung 2008

Die vom Arbeitgeber ab dem 1. Januar 2009 zu entrichtende Pauschalsozialabgabe („forfait social“) in Höhe von 2% ist u.a. auch auf die gesetzliche Gewinnbeteiligung („participation légale“) zu zahlen. Bisher war die Gewinnbeteiligung von Sozialabgaben sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer befreit gewesen. Darüber hinaus ist sie auch nicht mit der normalen Einkommensteuer beim Begünstigten belastet. ...
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Gleichwertiges Diplom – gleichwertiger Lohn

Der Abgang von einer Eliteschule („grande école“) stellt weiterhin eine wichtige Voraussetzung für den richtigen Einstieg in die höheren Etagen der französischen Wirtschaft dar. Entsprechend werden auch die Absolventen dieser Schulen bei ihrem Anfangsgehalt gegenüber ihren Wettstreitern, die „nur“ einen Universitätsabschluss vorzuweisen haben, begünstigt....
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Tipps und Tricks zur Optimierung von SAP

Vielleicht hat Ihre französische Tochtergesellschaft ähnlich vieler anderer Unternehmen das eine oder andere Problem in der Handhabung von SAP, dessen Lösung zu erheblicher Erleichterung in der täglichen Arbeit der Mitarbeiter führen würde....
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Kündigung von geschützten Arbeitnehmern

Arbeitnehmer, die gewisse Vertretungsfunktionen innerhalb des Unternehmens ausüben, genießen einen besonderen Schutz. Im Falle ihrer Kündigung muss der Arbeitgeber vor Einleitung eines entsprechenden Verfahrens die Genehmigung beim Arbeitsinspektor einholen....
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Rückerstattung von beruflichen Auslagen

Die nicht zeitgerechte Abrechnung von berufsbedingten Auslagen des Arbeitnehmers berechtigt das Unternehmen nicht, deren Rückerstattung zu verweigern. Eine Einschränkung dieses Grundsatzes ergibt sich lediglich aus der fünfjährigen Verjährungsfrist, der alle Vorgänge, die aus dem Arbeitsverhältnis resultieren, unterliegen. Ansonsten handelt es sich bei der Auszahlung der Arbeitsbezüge und den ihnen zugeordneten Nebenleistungen um zwingendes Recht, das nicht durch unternehmensinterne Regelungen begrenzt bzw. sogar verweigert werden kann....
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Staatliche Kreditausfallgarantie

In der derzeitigen Krisensituation wird die Absicherung von Forderungen gegenüber bestimmten Unternehmen, die ein überhöhtes Ausfallrisiko darstellen, von den privaten Kreditversicherungen oft verweigert. Durch Dekret vom 12. Mai 2009 wurde nun ein staatlicher Absicherungsfonds eingerichtet, dessen oberste Aufgabe darin besteht, eine Kreditausfallgarantie für die Schuldner zu schaffen, deren Verbindlichkeiten als nicht mehr absicherungsfähig von den Listen der Kreditversicherer gestrichen wurden....
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