Schlagwort Archiv: Entlassung

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Überwachung der Belegschaft ohne vorausgegangene Information

Keine unzulässige Beweismittelbeschaffung Grundsätzlich kann der Arbeitgeber im Rahmen eines Disziplinarverfahrens keine Informationen benutzen, in deren Besitz er durch ein Überwachungssystem gelangte, über dessen Existenz er nicht vorher die Belegschaft und deren Vertretung in Kenntnis setzte. Diese Generalforderung gilt jedoch nur für automatische Kontrollanlagen (wie z.B. Videoüberwachung, Telefonabhöranlage, Badges etc.). So haben die Gerichte auf der Basis von Informationen, die hier Weiterlesen...
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Schließung einer Betriebsstätte

Erweiterte Verpflichtungen des Arbeitgebers durch die „Loi Florange“ Für die Schließung von Betriebsstätten in Frankreich, die zu einer Gruppe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern gehören und für die ein Kollektiventlassungsplan von mindestens zehn Arbeitnehmern innerhalb von 30 Tagen vorgesehen ist, unterliegt der Arbeitgeber seit dem 1. April 2014 der Verpflichtung, zunächst einen Übernehmer zu suchen. Dabei ist folgende Vorgehensweise einzuhalten: hier Weiterlesen...
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Verwarnung durch eine Email

Nochmalige Benutzung derselben Gründe ist unzulässig Eine Arbeitnehmerin war wegen schwerer Fehler entlassen worden. Sie widersprach dieser Entlassung und machte geltend, die ihr vorgeworfenen Fehler würden Vorgänge betreffen, für die sie bereits im Rahmen einer Email verwarnt worden wäre. Das angerufene Kassationsgericht folgte mit Urteil vom 9. April 2014 der Einlassung der Arbeitnehmerin: Sämtliche Maßnahmen, mit Ausnahme einer verbalen Äußerung, hier Weiterlesen...